Mittwoch, 30.11.2016
In memoriam Dr Heinz Badner
Jubiläumsbroschüre

Als Heinz Badner am 10. Oktober 2008 im 83. Lebensjahr verstarb, schrieb der Österreichische Volleyballverband (ÖVV) in seinem Nachruf: „Heinz Badner konnte dem ÖVV viel von seiner Erfahrung zu teil werden lassen und beeinflusste die Geschichte des Verbandes und des Volleyball-Sports maßgeblich“. Keine leeren Worte. Denn bereits seit der Gründung des ÖVV im Jahr 1953 war Heinz Badner, von der APA kommend und mehrere Fremdsprachen sprechend, die Idealbesetzung des internationalen Referenten, der dem damaligen Präsidenten Rudolf Hautmann zur Seite stand. Von diesem übernahm er 1968 das Präsidenten-Amt, das er ehrenamtlich für 17 Jahre führte – und damit wurde er der längst dienende Präsident des ÖVV.

 

Obwohl Heinz Badner aufgrund seiner Behinderung selbst nie Volleyball spielte, war er in der größten Wachstumsphase des ÖVV dabei und maßgeblich an der Gründung aller neun Landesverbände beteiligt. 1977 griff er sofort die Anregung des damaligen Unterrichtsministers Dr. Fred Sinowatz auf und wurde Partner der neugeschaffenen Sparkasse-Schülerliga Volleyball – für ihn immer ein Repräsentant des Fair Play: Kein Körperkontakt und jede Menge Chancen und Möglichkeiten auch für körperlich Schwächere. Schule und Verband identifizierten sich mit der SL Volleyball viele Jahre zu 100%, nutzen die vorhandene Infrastruktur und organisierten die fachliche Fortbildung.

 

Heinz Badner war durch seine geradlinige Art und sein immer korrektes Auftreten der perfekte Partner für MR Dr. Hermann Andrecs im Unterrichtsministerium. Gemeinsam leiteten sie viele Jahre das Exekutivkomitee und schafften damit die Basis für eine 40-jährige Zukunft der Schülerliga Volleyball.