Dienstag, 30.08.2011
G.v. Peuerbach Gymnasium Linz holt sich nach knappem 3:2-Sieg gegen die SHS Oberndorf zum dritten Mal den Bundesmeistertitel
34.Bundesmeistertitel für Oberösterreich

Das Finale der 34. Bundesmeisterschaft der Sparkasse-Schülerliga Volleyball in Bad Gastein bot alle Facetten eines dramatischen Endspiels. Gingen zunächst die Linzerinnen in Führung, zogen die Oberndorferinnen im zweiten Satz eindrucksvoll nach. Das gleiche Spielchen wiederholte sich in den Durchgängen 3 und vier, wieder glichen die Oberndorferinnen einen Satzrückstand auf. Zwei Sätze wurden dabei erst in der „Verlängerung“ entschieden. Mal hatten die einen, dann wieder die anderen die Oberhand und begeisterten dabei mit dynamischem und technisch anspruchsvollem Volleyballsport. Peter Gruber, der Trainer des späteren Bundesmeisters, sagte nach dem Spiel: „Das war teilweise wie in der zweiten Bundesliga, in der Schülerliga habe ich so ein hohes Niveau bislang noch nicht gesehen.“

 

Schließlich musste der fünfte Satz entscheiden, und da hatten die Linzerinnen das Momentum auf ihrer Seite, führten beim Seitenwechsel schon mit 8:3. Von diesem Rückstand konnten sich die Oberndorferinnen nicht mehr erholen, wenn gleich sie jetzt wieder auf Augenhöhe agierten. Aber die Oberösterreicherinnen waren auf ihrer Siegesfahrt nicht mehr zu bremsen, steigerten sich am Ende noch einmal deutlich und gewannen schließlich, nachdem sie noch drei Matchbälle vergeben hatten, den fünften Satz mit 15:11. Das G.v. Peuerbach Gymnsium Linz war damit neuer Bundesmeister der Sparkasse-Schülerliga – insgesamt bereits zum dritten Mal –, fand mit der SHS Oberndorf aber einen ebenbürtigen Gegner.

 

G.v.Peuerbach Gymn. Linz – SHS Oberndorf  3:2 (25:20, 25:27, 26:24, 20:25, 15:11)