Geschichte | Die 80er

1980 | Fußball
Die Schülerliga wird zum Massenbewerb: 908 Schulteams nehmen 1979/80 teil. Das Finale fin­det erst Mitte Oktober in Dornbirn statt und wird erneut zum Fußballfest.Wien feiert seinen er­­s­­ten Sieg – das Priv.Gym. Strebersdorf (betreut von Prof. Reinhard Prestl sowie Starbetreuer Robert Sara) bezwingt den Titelverteidi­ger HS Mittersill (Willi Kreuz) verdient mit 3:1. Hubert Dünser feiert mit seinem Organisa­tions­­team das kleine Jubiläum "5 Jahre Schülerliga" mit einem spektakulären Rahmenpro­gramm (siehe Bild). Der erstmals als Teambewerb ausgetragene BSPS-Fünfkampf wird ebenfalls von Wien (HS 11, Hoefftgasse) gewonnen. In den Reihen der Sieger steht u.a. ein Rastelli namens Hannes Reinmayr (nachmals Fußballprofi beim MSV Duisburg und Sturm Graz).
1981 | Fußball
Erstmals finden Bundesmeisterschaft und Finale als gemeinsame Veranstaltung statt – dieser Modus gilt bis heute. Zweiter Sieg für Niederösterreich – und erneut kommen fast 10.000 Zu­schauer in das Klagen­furter Stadion zum Finale: Die SHS Tulln bezwingt den Titelverteidiger Priv.Gym. Strebersdorf mit 2:0 – Torschützen sind der überragende Manfred Rosenegger und ein ge­wisser Volker Pie­s­czek, heu­te als TV-Moderator Österreichweit bekannt. Hier im Bild eine Kampfszene aus dem span­nenden Endspiel, das von den beiden Promis Kurt Welzl und Erich Ober­mayer begleitet wurde. Nach Rücksprache mit dem bayrischen Kultusministerium wird für Anfang Oktober das bis­her einzige "Schülerliga-Länderspiel" organisiert: Die SHS Tulln verliert dabei im eigenen Sta­­dion gegen den bayrischen Schulfußballmeister Volksschule Leidersbach unglücklich 0:1. Der Sieg im Fünfkampf geht erstmals nach Oberösterreich – das BRG Traun setzt sich knapp vor der HS Dorn­birn-Hatlerdorf durch.
1982 | Fußball
Wegen der Weltmeisterschaft in Spanien findet die Bundesmeisterschaft schon anfangs Juni statt und wird im Raum Wiener Neustadt durchgeführt. Das BG BRG Mattersburg ist eine Klasse für sich und deklassiert im Finale vor 10.000 Besuchern die HS 2 Wattens (mit Roland Kirchler) 4:0.Der überragende Spieler des Turniers steht jedoch nicht in den Reihen der beiden Finalisten, es ist der Vorarlberger Oliver Sigismondi. Josef Hickersberger und Robert Sara sind erneut die Promi-Betreuer der Finalisten. Einen Heimsieg gibt es im BSPS-Fünfkampf. Pater Engelbert Jestl ist mit dem Priv.Gym. Kat­zels­dorf nicht zu schlagen (hier im Foto das BSPS-Schiedsrichterteam bei der Arbeit im Stadion von Baden).
1983 | Fußball
Absoluter Teilnahmerekord aller Zeiten: 970 Schulmannschaften haben ihr Interesse für das Jahr 1982/83 bekundet. Im Innsbrucker Tivoli-Stadion gibt es zum dritten Mal in der Schülerliga-Geschichte eine Ent­scheidung im Elfmeterschießen. Hausherr HS Völs siegt nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit beim Strafstoßschießen 4:2. Held des Vormittags ist Torhüter Walter de Vora (später Torhüter des FC Wacker Tirol), die Innsbrucker Blasmusik (siehe Foto) liefert die zugehörige Untermalung. Roland Kirchler nimmt zum dritten Mal an einer Bundesmeisterschaft teil. Die HS Völs ist damit der bisher einzige Tiroler Schülerliga-Meister. Das Priv.Gym. Katzelsdorf ist im BSPS-Fünfkampf erneut nicht zu schlagen und er­reicht diesmal 1.270 Punkte.
1984 | Fußball
Erneut kommt es zu einem Elfmeterschießen, dieses Mal vor den Augen von Bundesminister Dr. Helmut Zilk und TV-Kommentator Dr. Siegmund Bergmann (siehe Foto) in Kapfenberg: Die SHS Güs­sing gewinnt dieses mit 3:2 gegen die SHS Wiener Neustadt (Stand nach 60 Minuten 1:1). Das Priv.Gym. Katzelsdorf schafft den Hattrick und sichert sich erneut mit 10 Punkten Vorsprung vor dem BG Bregenz den Sieg im BSPS-Fünfkampf.
1985 | Fußball
Die Schülerliga wird 10 Jahre alt (siehe Plakat). Gefeiert wird bei einem Festakt in der Salz­burger Residenz. In der Bundesländerwertung der Bundesmeister führt überraschend und zur Freude des nunmehrigen Bundeskanzlers Dr. Sinowatz das Burgenland mit drei Finalsiegen. Mitte April gibt es aus diesem Anlass eine zweitägige große Fachtagung in Faak am See. Die ersten Versuche mit Kleinfeldspielen in der Bezirksmeister­schaft werden gestattet, Mädchen dürfen probeweise mitspielen. Das Finale wird wie 1978 in Salzburg-Lehen durchgeführt (beiliegendes Foto), der Besuch ist noch immer sehr gut. Das BRG Völkermarkt (mit Talent Gilbert Prilasnig) besiegt das BG Graz Oeversee überraschend hoch mit 5:1. In den Reihen der Unterlegenen steht Markus Schopp, ein späterer Klubkollege Prilasnigs bei Sturm Graz, auf verlorenem Posten.Überragender Spieler ist allerdings der vier­fache Torschütze Christian Petschenig. Den Technikbewerb der s Bausparkasse – ursprünglich BSPS-Fünfkampf – sichert sich erneut eine niederösterreichische Schule. Die HS Oberndorf gewinnt mit der neuen Rekordmarke von 1.321 Punkten.
1986 | Fußball
Zehn Jahre nach der Premiere ist die Bundeshauptstadt wieder als Organisator an der Reihe. Das Gerhard-Hanappi-Stadion ist allerdings trotz des Sieges einer Wiener Schulmannschaft nicht mehr so gut besucht (im Bild Dr. Bergmann mit einigen Spielern). Das BRG Wien 16, Schuh­meier­platz (mit dem überragenden Libero Roman Stary, der später als Profifußballer u.a. bei Rapid, FK Austria Memphis, Vienna und FC Kärnten spielte) deklassiert den Sieger von 1981, die SHS Tulln, mit 6:0. Promi-Betreuer der siegreichen Wiener ist Robert Sara, die Tullner werden von Manfred Linz­maier mitbetreut. Wie gewohnt, siegt Niederösterreich im Technikbewerb der s Bausparkasse – diesmal ist die SHS Scheibbs mit 1.031 Punkten an der Reihe.
1987 | Fußball
Der Sieg geht im Linzer Stadion erneut nach Wien. Jürgen Kauz (nachmaliger Spieler beim FK Austria-Memphis, Rapid und LASK) ist einziger Torschütze beim 1:0 des BG Wien 2, Wohlmutstraße(betreut von Herbert Prohaska) gegen die HS Rieger Hartberg (be­treut von Bruno Pezzey); mit von der Partie in den Reihen der Wiener ist auch Jürgen Leitner (er zerriss in der Folge seine "Packeln" für FK Austria-Memphis, Xanthi und Vienna). Wie immer gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm (im Bild einige Buben beim Radballspiel in Wels). Einen Heimsieg gibt es im Technikbewerb – das BRG Traun erreicht die Spitzenmarke von 1.285 Punkten, einen Einzelbewerb jedoch hätte Rene Strobl vom BORG Oberpullendorf für sich entschieden, der damals als erster und einziger Fußballer das Punktemaximum von 320 Punkten erreichen konnte.
1988 | Fußball
Auf der Dornbirner Birkenwiese beginnt die große Zeit des Edi Stangl und seiner Kids aus der SHS Linz-Kleinmünchen – und das gleich mit einem Rekordsieg: Das BG BRG Oberschützen wird mit 8:1 deklassiert. Josef Hickersberger und Kurt Jara betreuen erneut die Finalisten. Der Technikbewerb der s Bausparkasse hat einen bekannten Sieger. Die SHS Scheibbs er­reicht in Röthis 1.320 Punkte. Auf unserem Foto ehrt der EK-Vorsitzende Dr. Hermann Andrecs den "guten Geist" der Schü­lerliga, Ilse Pichlmann.
1989 | Fußball
Die Bundessportschule Schielleiten ist attraktives Hauptquartier für alle Teilnehmerschulen – und die würzige Luft tut der SHS Linz-Kleinmünchen besonders gut. Im Finale auf dem Grazer GAK-Platz wird das GRg Wien 19, Billrothstraße 73 klar mit 4:0 besiegt. In den beiden Bildern sind rassige Szenen aus Graz verewigt. Bruno Pezzey und Klaus Lin­denberger sind die Promi-Betreuer der Finalisten. Der Technikbewerb der s Bausparkasse geht erstmals nach Kärnten. Sieger SHS Spittal/Drau erreicht 1.345 Punkte. Ernst Happel (Foto) referiert beim Fortbildungsseminar der Sparkassen-Schülerliga Tirol in Zell am Ziller.



1980 | Volleyball
Aus dem Burgenland nimmt zum ersten Mal die HS Jennersdorf an einer Bundesmeisterschaft teil. Diesem ersten Landesmeistertitel der HS Jennersdorf folgen 19 weitere. Damit ist die burgenländische Schule die Mannschaft mit den meisten Landesmeistertiteln der Sparkasse-Schülerliga Volleyball. In Wien beginnt die "Abonnement" -Teilnahme des BG Wien 2, Wohlmutstraße. Mit Ausnahme der Jahre 1983, 1988 und 1990 ist diese Schule bei jeder Bundesmeisterschaft der folgenden zwanzig Jahre vertreten.
1981 | Volleyball
Ein wichtiges "Nebenprodukt" des Schülerliga - Spielbetriebes war der Auf- und Ausbau der fachlichen Arbeit. Den Verantwortlichen der AGM Schulvolleyball war jedenfalls klar: die Lehrerfortbildung und damit die ständige Auseinandersetzung mit dem Spielniveau auf allen Ebenen der sportlichen Arbeit musste ein Herzstück der SL - Begleitmaßnahmen sein. Die Aktivitäten in diesem Bereich wurden in die Hauptferien verlagert: Nach dem ersten Spieljahr wurden 4 Fortbildungskurse, dann durch viele Jahre zwei Kurse angeboten. Kursleiter und Verantwortlicher für diese fachliche Arbeit war der damalige Geschäftsführer der AGM Schulvolleyball Manfred Wimmer. So wurden jährlich 160 - 200 Lehrerinnen und Lehrer fortbildungsmäßig erreicht. Zum "Mekka" der SL - Volleyballer/innen entwickelte sich das Bundesschullandheim Radstadt, das durch zwei Jahrzehnte der Veranstaltungsort dieser Kurse war. Als Lehrer musste man zumindest einmal in seinem "SL - Volleyball - Leben" dort gewesen sein..... Die Fortbildungsaktivitäten der "Schülerliga Volleyball" sind untrennbar mit den Pionieren der Lehrerfortbildungsarbeit verbunden, die als Kurslehrer/innen bei diesen Lehrgängen jahrelang, jahrzehntelang arbeiteten: die steirischen Volleyballlegenden Wolfgang Meixner und Helmut Marinic, die fünffache SL - Siegerin Editha Maria Weiss, der Kärntner Ernst Trettenbrein, die langjährige (damals noch Wiener) Landesreferentin Christine Kolar, Alois Schuh aus Niederösterreich, Elisabeth Grois aus Wien, der erfolgreiche SL - Betreuer Peter Gruber aus Linz, die Salzburgerinnen Dagmar Zauner und Ulli Morocutti.
1982 | Volleyball
Den Verantwortlichen der SL - Arbeit war die fachliche Arbeit auf höchstem Niveau immer ein wichtiges Anliegen. Dies wird durch drei Expert/innentagungen, die in den ersten 15 Jahren der Schülerliga organisiert wurden, noch unterstrichen. Als Referenten verpflichtete man die größten Experten des deutschsprachigen Raumes: Unter anderem sind in den alten Ausbildungsprogrammen Namen wie Gerhard Dürrwächter, Gerd Westphal und Max Maier zu finden, Namen also, die jedem Volleyballexperten bis zum heutigen Tag ein Begriff sind. Übrigens hat Gerd Westphal, begeistert von dieser Konfrontation mit der SL - Idee, anschließend an seinen Einsatz bei einer Instruktor/innentagung durch fast zwei Jahrzehnt
1983 | Volleyball

In diesem Spieljahr nehmen 522 Mannschaften an der Sparkasse-Schülerliga Volleyball teil. Das sollte absoluter Rekord in der Geschichte der Schülerliga bleiben. Im Einzelnen verteilten sich diese 522 SL - Teams wie folgt auf die neun Bundesländer:

Burgenland 19
Kärnten 40
Niederösterreich 135
Oberösterreich 88
Salzburg 41
Steiermark 89
Tirol 25
Vorarlberg 33
Wien 52

Als Siegermannschaft dieser Meisterschaft gehen abermals die Mädchen der HS Guntramsdorf gegen das BG Klagenfurt hervor.

1984 | Volleyball
Die Wienerinnen aus der Wohlmutstraße lösen die HS Guntramsdorf als Bundessieger ab und besiegen im Finale die HS Jennersdorf, die seit der Gründung der Schülerliga nur dreimal nicht bei den Bundesmeisterschaften vertreten waren. 1991 heißt das Finale nochmals Wohlmutstraße gegen Jennersdorf, wieder siegen die Wienerinnen. 1987 gewinnt das zweite Gymnasium in der Wohlmutstraße auch die Fußball-Schülerliga. Bei der Bundesmeisterschaft in Eisenstadt soll ein Match des Nationalteams gegen eine ungarische Mannschaft stattfinden. Da der Bus der Ungarinnen jedoch nicht ankommt, wird Ersatz gefunden: Unter großer Begeisterung des Publikums spielen die besten Schülerliga-Mädchen ein "Mixed - Turnier" mit den Spielerinnen der Nationalmannschaft.
1985 | Volleyball
Das Finale der Sparkasse-Schülerliga findet in diesem Jahr das erste Mal in der Bundeshauptstadt statt. Es bringt mit dem BG Wien 2, Wohlmutstraße einen Wiener Sieger. Finalgegner der Wienerinnen ist die HS 2 Eisenerz. Damit startet die Erfolgsstory des wohl erfolgreichsten Ortes Österreichs in der Sparkasse-Schülerliga Volleyball. Dieser ersten Finalteilnahme einer Eisenerzer Schule sollten bis zum heutigen Tag zwölf weitere folgen!
1986 | Volleyball
In diesem Spieljahr sind die Jennersdorferinnen als Sieger an der Reihe. Die burgenländischen Mädchen gewinnen in diesem Jahr die erste ihrer drei Bundesmeisterschaften. Die SL - Geschichte der HS Jennersdorf ist untrennbar mit dem Namen Daniel Janosch verbunden, der durch zwei Jahrzehnte als Betreuer der Burgenländerinnen kompetente Arbeit leistet.
1987 | Volleyball
Das 10jährige Jubiläum der Sparkasse-Schülerliga Volleyball wird in Graz mit einem Festakt gewürdigt und gefeiert. Die 10. Bundesmeisterschaft endet mit dem ersten Sieg einer oberösterreichischen Mannschaft: Das BG Linz-Urfahr mit Betreuer Peter Gruber - bei Schülerliga und Lehrerfortbildung von der ersten Stunde an dabei - holt sich nach der Finalteilnahme des Vorjahres den ersten SL - Titel. Im Finale gewinnen sie gegen das BG Bregenz - Blumenstraße, den Vorarlberger Landessieger, der - von Rudi Grabher gecoacht - in den nächsten Jahren zur traditionsreichsten SL - Mannschaft aus dem "Ländle" werden sollte. In diesem Jahr startet mit dem 1. SL - Volleyball - Camp in Altenmarkt/Zauchensee eine neue Schülerliga - Erfolgsgeschichte: Betreuer/innen von Schülerliga - Mannschaften kommen mit ihrem Mannschaften eine Woche zu einem "Trainingslager". Das Training übernehmen qualifizierte SL - Betreuer/innen. Eine gute Trainingsmöglichkeit für die Schülerinnen und eine hervorragende neue Form der Lehrer/innenfortbildung!
1988 | Volleyball
Der Sieger dieses Schülerligajahres heißt zum zweiten Mal HS Jennersdorf, Burgenland. Gleichzeitig beginnt die unvergleichliche Karriere der HS 1 Eisenerz. Zwischen 1988 - erste Teilnahme - und 2002 erreichen die Mädchen um Betreuer Heinz Peter Koch zwölf Mal einen Medaillenrang. Sie sind damit die erfolgreichste Mannschaft der Schülerligageschichte.
1989 | Volleyball
Die HS Jennersdorf verteidigt ihren Titel, mit der SHS Böheimkirchen zieht ein Außenseiter aus Niederösterreich ins Finale ein, als Mannschaft OÖ II meldet sich erstmals die HS 2 Mondsee bei einer Bundesmeisterschaft zu Wort. Ein besonderes Ereignis dieser Bundesmeisterschaft ist die Teilnahme des slowenischen Gymnasiums Klagenfurt als Kärntner Landessieger: bei der Schlussfeier werden die Mädchen aus dem zweisprachigen Gebiet des südlichsten Bundeslandes vom Sprecher in slowenischer Sprache verabschiedet.

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